Der Japanische Garten Düsseldorf


Der Nordpark hat allen Düsseldorfern und Neu-Düsseldorfern ein besonderes Juwel zu bieten. Am nordwestlichsten Ende ist der „Japanische Garten am Rhein“ anzutreffen, der als besonders bezaubernde Oase der Ruhe und Entspannung gilt. Hier lässt es sich in Düsseldorf auf einer Fläche von gut 5.000 Quadratmetern besonders gut relaxen. Auch die fernöstlichen Besonderheiten der ästhetischen Bepflanzung sind eine wahre Freude. Auf einem sehr gut gepflegten Rundweg können die Besucher diese beschauliche, ruhige Ecke des Parks mit viel Muße erkunden. Nicht nur an sonnigen Tagen, sondern auch im milden Herbst lohnt sich ein Sparziergang vorbei an den kunstvoll beschnittenen Kiefern und dem prachtvollen japanischen Fächerahorn.

 

Selbstverständlich hat die Stadt Düsseldorf bei der Gestaltung dieses Gartens auf einen waschechten Japaner gesetzt. Gemeinsam mit seinem Sohn war Iwaki Ishiguro für dieses außergewöhnlich schöne Gartenkunstwerk verantwortlich. Allein die wolkenförmige Struktur der Schwarzkiefern wird die Besucher vor dem Hintergrund der typisch deutschen Flora und Fauna im Rest des Nordparks begeistern. Den Spitznamen „Garten der Besinnung“ hat der Japanische Garten nicht umsonst inne.

 

Ein Garten mit einer besonderen Geschichte

 

Vor 1971 war überhaupt nicht klar, ob die Landeshauptstadt Düsseldorf für einen solchen Garten bereit sei. Dazu wurde eine eigene Untersuchung gestartet, welche dieses Thema ergründen sollte. Doch nicht nur die Düsseldorfer diskutierten über den Gedanken eines japanischen Gartens in ihrer Stadt. 1973 schalteten sich auch einige Japaner in die angeregte Diskussion ein. Es wurde sogar ein eigener Verein gegründet. Japanische Unternehmen aus Düsseldorf sowie die hiesige japanische Gemeinde kamen zusammen, um den Verein „Japanischer Garten ins Düsseldorf“ schlussendlich ins Leben zu rufen.

 

Diesem Verein hat die Rhein-Metropole dieses bezaubernde Fleckchen Erde nun zu verdanken. Denn der Garten war ein Geschenk an die Düsseldorfer Bevölkerung, welche sich, genau wie die vielen Touristen auch, bis heute an dem wunderhübschen Lustgarten erfreuen darf. 1975 war es dann endlich soweit und der Grundstein für den Garten im typisch japanischen Stil wurde gelegt. Diese Oase der Besinnung sollte gleichzeitig auch als Zeichen der besonderen Verbundenheit zwischen den Menschen der Stadt Düsseldorf und ihrer japanischen Bevölkerung dienen.

 

Fernost mitten in Düsseldorf

 

 

Jede Ecke des Japanischen Gartens ist schwanger mit Bedeutung. Echte Japan-Kenner wissen das Garten-Juwel auch dank seiner großen Symbolkraft sehr zu schätzen. In dem Teichgarten wurde jeder Stein, jeder Baum, jede Laterne und jede Sitzgruppe mit Bedacht ausgewählt, um hierzulande ein authentisches Japan-Flair aufkommen zu lassen. Die typisch japanische Bepflanzung wurde selbstverständlich an das hiesige Klima angepasst, um den Garten über lange Jahre erhalten zu können. Dabei wird der fernöstliche Charme des Gartens durch die fachkundigen Gärtner erhalten, die sich mit dem typisch japanischen Baum- und Pflanzenschnitt bestens auskennen und ihre Fähigkeiten immer wieder auf eine Neues zum großen Gefallen der Besucher spielen lassen.